Spiegelteleskope sind besonders beliebt, weil sie viel Öffnung zu einem vergleichsweise fairen Preis bieten. Dadurch eignen sie sich sehr gut für Mond, Planeten, Sternhaufen, Nebel und Galaxien. Wer möglichst viel Licht sammeln möchte, findet bei Newton-, Maksutov- und Schmidt-Cassegrain-Teleskopen viele interessante Modelle.
Hier findest du ausgewählte Spiegelteleskope für Einsteiger, Fortgeschrittene, GoTo-Beobachtung und Astrofotografie. Die Modelle lassen sich bequem online bei einem Fachhändler bestellen.
Spiegelteleskope für Einsteiger
Spiegelteleskope für Astrofotografie und ambitionierte Beobachtung
Kompakte Spiegelteleskope mit langer Brennweite
Spiegelteleskop kaufen: schnelle Empfehlungen
- Für Einsteiger: Newton-Spiegelteleskope mit 130 bis 150 mm Öffnung bieten viel Leistung für den Start.
- Für Deep-Sky: je mehr Öffnung, desto besser werden Nebel, Sternhaufen und Galaxien sichtbar.
- Für Mond & Planeten: Maksutov- und Schmidt-Cassegrain-Teleskope punkten mit langer Brennweite und kompakter Bauweise.
- Für Astrofotografie: eine stabile parallaktische Montierung und präzise Nachführung sind wichtiger als reine Vergrößerung.
- Für Komfort: GoTo-Steuerungen helfen beim Auffinden vieler Himmelsobjekte.
Die obigen Modelle sind nach Einsatzzweck sortiert und eignen sich je nach Anspruch für Einsteiger, Fortgeschrittene, Astrofotografie oder komfortable GoTo-Beobachtung.
Was ist ein Spiegelteleskop?
Ein Spiegelteleskop wird auch Reflektor genannt. Statt einer Objektivlinse nutzt es einen Spiegel, um Licht zu sammeln und zu bündeln. Besonders verbreitet ist das Newton-Teleskop, bei dem ein Hauptspiegel am Ende des Tubus das Licht sammelt und über einen Fangspiegel seitlich zum Okular lenkt.
Der große Vorteil: Spiegelteleskope bieten meist viel Öffnung fürs Geld. Dadurch sind sie besonders interessant für Deep-Sky-Beobachtung, also für Sternhaufen, Nebel und Galaxien.
Vorteile eines Spiegelteleskops
- Viel Öffnung fürs Geld: ideal, wenn möglichst viel Licht gesammelt werden soll.
- Stark bei Deep-Sky: Nebel, Sternhaufen und Galaxien profitieren von großer Öffnung.
- Farbreine Abbildung: Spiegel erzeugen keinen klassischen Farbfehler wie einfache Linsen.
- Viele Bauarten: Newton, Dobson, Maksutov und Schmidt-Cassegrain bieten unterschiedliche Stärken.
- Große Auswahl: vom günstigen Einsteigergerät bis zum großen GoTo-System.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
Beim Spiegelteleskop sind vor allem Öffnung, Brennweite, Montierung und Bauart wichtig. Die Öffnung bestimmt, wie viel Licht das Teleskop sammelt. Die Brennweite beeinflusst die erreichbare Vergrößerung und das Bildfeld. Die Montierung entscheidet darüber, wie ruhig und komfortabel die Beobachtung gelingt.
Öffnung
Je größer die Öffnung, desto mehr Licht sammelt das Teleskop. Für Einsteiger sind 130 bis 150 mm Öffnung bereits sehr interessant. Größere Öffnungen zeigen unter gutem Himmel mehr Details bei Nebeln, Sternhaufen und Galaxien.
Brennweite
Kürzere Brennweiten zeigen größere Himmelsausschnitte und sind angenehm für Deep-Sky und Weitfeld-Beobachtung. Längere Brennweiten sind besonders interessant für Mond und Planeten.
Montierung
Eine stabile Montierung ist entscheidend. Newton-Teleskope gibt es häufig auf parallaktischen Montierungen. Dobson-Teleskope sind besonders einfach zu bewegen. GoTo-Montierungen helfen beim automatischen Auffinden vieler Himmelsobjekte.
Newton, Maksutov oder Schmidt-Cassegrain?
Newton-Spiegelteleskop
Newton-Teleskope sind beliebte Allrounder. Sie bieten viel Öffnung zum fairen Preis und eignen sich gut für Mond, Planeten, Sternhaufen, Nebel und Galaxien.
Maksutov-Cassegrain
Maksutov-Teleskope sind kompakt und haben eine lange Brennweite. Sie eignen sich besonders gut für Mond und Planeten und sind durch die kurze Bauform angenehm zu transportieren.
Schmidt-Cassegrain
Schmidt-Cassegrain-Teleskope kombinieren kompakte Bauweise mit langer Brennweite und großer Modellvielfalt. In Verbindung mit GoTo-Steuerung sind sie sehr komfortabel für Beobachtungstouren.
Was kann man mit einem Spiegelteleskop sehen?
Mit einem Spiegelteleskop lassen sich der Mond, helle Planeten, Sternhaufen, Nebel und Galaxien beobachten. Schon kleinere Newton-Teleskope zeigen Krater auf dem Mond, Jupiters Monde oder Saturns Ring. Mit mehr Öffnung werden auch lichtschwächere Deep-Sky-Objekte interessanter.
Für Nebel und Galaxien spielt der Standort eine große Rolle. Unter dunklem Himmel zeigt ein gutes Spiegelteleskop deutlich mehr als aus einer hellen Stadt heraus.
Spiegelteleskop für Astrofotografie
Spiegelteleskope können auch für Astrofotografie genutzt werden. Wichtig ist dabei vor allem die Montierung. Für Mond- und Planetenfotos reicht oft eine einfachere Ausstattung. Für Deep-Sky-Fotografie braucht man eine stabile parallaktische Montierung, präzise Nachführung und passendes Zubehör.
Newton-Teleskope mit f/5 sind für den Einstieg in Deep-Sky-Fotografie interessant, wenn Montierung, Fokussierung und Nachführung passen. PDS-Varianten mit besserem Okularauszug sind hier besonders attraktiv.
Spiegelteleskop oder Linsenteleskop?
Spiegelteleskope bieten meist mehr Öffnung fürs Geld und sind deshalb besonders interessant für Deep-Sky-Beobachtungen. Linsenteleskope sind dagegen oft unkomplizierter, wartungsärmer und bei Mond und Planeten sehr angenehm.
Wer möglichst viel Licht sammeln möchte, ist mit einem Spiegelteleskop gut bedient. Wer ein besonders pflegeleichtes Teleskop sucht, sollte auch einen Blick auf Linsenteleskope werfen.
Tipps für die erste Beobachtung
- Starte mit niedriger Vergrößerung, um Objekte leichter zu finden.
- Der Mond ist ein perfektes erstes Ziel.
- Für Nebel und Galaxien lohnt sich ein dunkler Beobachtungsplatz.
- Lass das Teleskop etwas an die Außentemperatur anpassen.
- Beobachte die Sonne niemals ohne geeigneten Sonnenfilter.







