Sternbilder helfen dabei, den Nachthimmel zu ordnen. Sie verbinden helle Sterne zu bekannten Figuren wie Orion, Kassiopeia, Schwan oder Skorpion und dienen bis heute als Orientierung am Himmel.

Wer in einer klaren Nacht nach oben schaut, sieht zunächst viele einzelne Lichtpunkte. Sternbilder machen daraus erkennbare Muster. Sie helfen, bestimmte Sterne, Planeten, Galaxien, Nebel und andere Himmelsobjekte leichter wiederzufinden.

Heute ist der gesamte Himmel in 88 offizielle Sternbilder eingeteilt. Einige davon sind leicht zu erkennen, andere bestehen aus lichtschwachen Sternen und sind nur unter dunklem Himmel gut sichtbar.

Was sind Sternbilder?

Ein Sternbild ist ein festgelegter Bereich am Himmel.

Ursprünglich verstanden Menschen unter Sternbildern vor allem Figuren oder Muster aus hellen Sternen. Viele dieser Muster wurden mit Tieren, Sagengestalten, Gegenständen oder Figuren aus der Mythologie verbunden.

In der modernen Astronomie sind Sternbilder aber mehr als nur Linien zwischen Sternen. Sie sind offizielle Himmelsbereiche mit festen Grenzen. Jeder Punkt am Himmel gehört zu einem bestimmten Sternbild.

Wie viele Sternbilder gibt es?

Heute gibt es 88 offizielle Sternbilder.

Diese Sternbilder decken den gesamten Himmel ab. Einige sind sehr bekannt, etwa Orion, Großer Bär, Kassiopeia, Schwan, Leier, Adler, Löwe oder Skorpion.

Andere Sternbilder sind weniger auffällig, weil ihre Sterne schwächer leuchten oder weil sie von Mitteleuropa aus nur teilweise sichtbar sind.

Warum gibt es Sternbilder?

Sternbilder entstanden, weil Menschen den Himmel ordnen wollten.

Schon vor langer Zeit nutzten verschiedene Kulturen auffällige Sternmuster zur Orientierung, zur Zeitmessung, für Kalender, Geschichten und Navigation.

Auch heute sind Sternbilder praktisch. Sie helfen dabei, Himmelsobjekte zu beschreiben. Wenn ein Stern, ein Planet oder ein Komet in einem bestimmten Sternbild steht, lässt sich seine Position leichter am Himmel finden.

Sind die Sterne eines Sternbilds wirklich nah beieinander?

Meistens nicht. Ein Sternbild sieht von der Erde aus wie ein Muster am Himmel. Die Sterne darin können in Wirklichkeit sehr unterschiedlich weit entfernt sein.

Einige Sterne stehen der Erde relativ nahe, andere liegen Hunderte oder Tausende Lichtjahre entfernt. Sie erscheinen nur aus unserer Perspektive in einer gemeinsamen Figur.

Ein Sternbild ist also kein echter Sternhaufen. Es ist ein Muster am Himmel, das durch unsere Blickrichtung entsteht.

Sternbild oder Sternhaufen: Was ist der Unterschied?

Ein Sternbild ist ein Bereich am Himmel beziehungsweise ein scheinbares Muster aus Sternen.

Ein Sternhaufen ist dagegen eine echte Gruppe von Sternen, die physisch zusammengehören oder gemeinsam entstanden sind.

Ein Beispiel für einen bekannten Sternhaufen sind die Plejaden. Sie liegen im Sternbild Stier, sind aber selbst kein Sternbild.

Was ist der Unterschied zwischen Sternbild und Asterismus?

Ein Asterismus ist ein auffälliges Sternmuster, das kein offizielles Sternbild sein muss.

Das bekannteste Beispiel ist der Große Wagen. Viele Menschen halten ihn für ein Sternbild. Tatsächlich ist der Große Wagen aber nur ein Teil des Sternbilds Großer Bär.

Auch das Sommerdreieck ist ein Asterismus. Es besteht aus den hellen Sternen Wega, Deneb und Altair, die zu drei verschiedenen Sternbildern gehören: Leier, Schwan und Adler.

Der Große Wagen

Der Große Wagen ist eines der bekanntesten Sternmuster am Nordhimmel.

Er besteht aus sieben hellen Sternen und gehört zum Sternbild Großer Bär. Seine Form erinnert an einen Wagen oder eine Kelle.

Besonders praktisch: Mit dem Großen Wagen findet man leicht den Polarstern. Verlängert man die Linie durch die beiden hinteren Kastensterne des Wagens, gelangt man ungefähr zum Polarstern.

Der Polarstern und der Kleine Bär

Der Polarstern liegt im Sternbild Kleiner Bär. Er steht nahe am nördlichen Himmelspol.

Für Beobachter auf der Nordhalbkugel scheint sich der Sternenhimmel um diesen Punkt zu drehen. Deshalb ist der Polarstern seit langer Zeit ein wichtiger Orientierungspunkt.

Er zeigt ungefähr die Richtung Norden an. Je höher der Polarstern über dem Horizont steht, desto weiter nördlich befindet man sich.

Kassiopeia: das Himmels-W

Kassiopeia ist ein auffälliges Sternbild des Nordhimmels.

Die hellsten Sterne bilden eine Form, die an ein W oder M erinnert, je nachdem, wie das Sternbild gerade am Himmel steht.

Kassiopeia ist in Mitteleuropa fast das ganze Jahr über gut sichtbar und eignet sich gut für Einsteiger, weil die Form leicht wiederzuerkennen ist.

Orion: das bekannte Wintersternbild

Orion ist eines der bekanntesten und auffälligsten Sternbilder des Winterhimmels.

Besonders leicht erkennt man die drei Gürtelsterne, die fast in einer geraden Linie stehen. Dazu kommen helle Sterne wie Beteigeuze und Rigel.

Im Bereich des Orion liegt auch der Orionnebel, ein großes Sternentstehungsgebiet. Unter dunklem Himmel ist er bereits mit bloßem Auge als schwacher nebliger Fleck zu erkennen. Mit einem Fernglas oder Teleskop wirkt er deutlich eindrucksvoller.

Schwan, Leier und Adler: das Sommerdreieck

Im Sommer fällt am Himmel das sogenannte Sommerdreieck auf.

Es besteht aus drei hellen Sternen:

  • Wega im Sternbild Leier
  • Deneb im Sternbild Schwan
  • Altair im Sternbild Adler

Das Sommerdreieck ist kein offizielles Sternbild, sondern ein Asterismus. Es hilft aber sehr gut bei der Orientierung am Sommerhimmel.

Der Schwan liegt mitten in der hellen Zone der Milchstraße. Unter dunklem Himmel kann man dort besonders viele Sterne erkennen.

Skorpion: auffällig, aber tief am Horizont

Der Skorpion ist eines der markantesten Sternbilder, aber von Deutschland aus nur eingeschränkt sichtbar.

Sein heller rötlicher Stern Antares ist relativ auffällig. Das gesamte Sternbild steht bei uns jedoch tief über dem südlichen Horizont.

Weiter südlich, etwa im Mittelmeerraum, ist der Skorpion besser zu sehen. Deshalb wirkt er von südlicheren Standorten deutlich eindrucksvoller als aus Deutschland.

Löwe: ein bekanntes Frühlingssternbild

Das Sternbild Löwe gehört zu den auffälligen Sternbildern des Frühlingshimmels.

Der helle Stern Regulus markiert eine wichtige Stelle im Sternbild. Die Form des Löwen ist nicht ganz so leicht zu erkennen wie Orion oder Kassiopeia, aber mit etwas Übung gut auffindbar.

Der Löwe liegt in der Nähe der Ekliptik, also der scheinbaren Sonnenbahn am Himmel. Deshalb können auch Mond und Planeten in seiner Nähe erscheinen.

Andromeda und Pegasus

Andromeda und Pegasus sind bekannte Sternbilder des Herbsthimmels.

In der Andromeda liegt die Andromedagalaxie. Sie ist die nächstgelegene große Spiralgalaxie und unter dunklem Himmel als schwacher Lichtfleck sichtbar.

Pegasus ist besonders durch das große Pegasusquadrat bekannt, ein auffälliges Sternmuster, das bei der Orientierung im Herbst helfen kann.

Tierkreissternbilder

Die Tierkreissternbilder liegen entlang der scheinbaren Bahn der Sonne am Himmel.

Zu ihnen gehören unter anderem Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische.

In der Astronomie geht es dabei um Himmelspositionen, nicht um Horoskope. Die Sternbilder des Tierkreises helfen zu beschreiben, wo Sonne, Mond und Planeten am Himmel stehen.

Warum sieht man nicht alle Sternbilder das ganze Jahr?

Welche Sternbilder nachts sichtbar sind, hängt von der Jahreszeit ab.

Die Erde bewegt sich im Laufe eines Jahres um die Sonne. Dadurch zeigt die Nachtseite der Erde zu verschiedenen Zeiten in unterschiedliche Richtungen des Weltalls.

Deshalb sind manche Sternbilder typische Wintersternbilder, andere erscheinen vor allem im Frühling, Sommer oder Herbst.

Zirkumpolare Sternbilder

Einige Sternbilder sind in Mitteleuropa das ganze Jahr über sichtbar.

Sie stehen nahe genug am nördlichen Himmelspol und gehen deshalb nicht unter. Man nennt sie zirkumpolare Sternbilder.

Dazu gehören zum Beispiel Großer Bär, Kleiner Bär, Kassiopeia, Kepheus und Drache. Je nach Standort und Horizont können sie unterschiedlich gut zu sehen sein.

Sternbilder im Winter

Der Winterhimmel gilt für viele Beobachter als besonders eindrucksvoll.

Typische Wintersternbilder sind unter anderem Orion, Stier, Zwillinge, Fuhrmann, Großer Hund und Kleiner Hund.

Viele helle Sterne sind in dieser Jahreszeit gut zu sehen. Dazu gehören Sirius, Beteigeuze, Rigel, Aldebaran, Capella, Prokyon und Pollux.

Sternbilder im Frühling

Im Frühling stehen andere Sternbilder im Mittelpunkt.

Bekannte Frühlingssternbilder sind Löwe, Jungfrau, Bärenhüter und Haar der Berenike.

Der Frühlingshimmel eignet sich außerdem gut für die Beobachtung vieler Galaxien, weil man in dieser Richtung aus der Ebene der Milchstraße herausblickt.

Sternbilder im Sommer

Im Sommer prägen Schwan, Leier, Adler, Herkules und Skorpion den Himmel.

Besonders auffällig ist das Sommerdreieck aus Wega, Deneb und Altair.

Unter dunklem Himmel ist im Sommer die Milchstraße besonders eindrucksvoll. Sie zieht als helles Band durch Sternbilder wie Schwan, Adler, Schild und Schütze. Mehr dazu findest du im Artikel Milchstraße.

Sternbilder im Herbst

Im Herbst sind Pegasus, Andromeda, Fische, Wassermann und Walfisch typische Sternbilder.

Das Pegasusquadrat hilft bei der Orientierung. Von dort aus findet man auch das Sternbild Andromeda.

Die Andromedagalaxie ist eines der bekanntesten Beobachtungsziele des Herbsthimmels und ein guter Einstieg in die Welt der Galaxien.

Wie findet man Sternbilder am Himmel?

Am einfachsten beginnt man mit wenigen auffälligen Mustern.

Für Einsteiger eignen sich besonders:

  • Großer Wagen: hilft beim Finden des Polarsterns.
  • Kassiopeia: leichtes W oder M am Nordhimmel.
  • Orion: auffälliges Wintersternbild mit drei Gürtelsternen.
  • Sommerdreieck: gute Orientierung im Sommer.
  • Pegasusquadrat: hilfreiches Muster im Herbst.

Wer diese Muster sicher erkennt, findet viele weitere Sternbilder leichter.

Hilfsmittel zum Erkennen von Sternbildern

Für den Einstieg braucht man kein teures Gerät.

Hilfreich sind:

  • eine drehbare Sternkarte
  • eine einfache Sternkarten-App
  • ein Fernglas
  • eine rote Taschenlampe
  • ein dunkler Beobachtungsort

Ein Fernglas zeigt mehr Sterne als das bloße Auge. Ein Teleskop ist für Sternbilder selbst oft gar nicht nötig, weil Sternbilder sehr großflächig sind.

Sternbilder beobachten: Tipps für Einsteiger

Für die Beobachtung von Sternbildern ist ein dunkler Himmel wichtiger als ein großes Teleskop.

In Städten verschwinden viele schwächere Sterne im Licht der Straßenbeleuchtung. Auf dem Land oder in dunklen Regionen sieht man deutlich mehr.

Die Augen brauchen etwa 20 bis 30 Minuten, um sich an die Dunkelheit anzupassen. Helles Handylicht stört diese Anpassung. Deshalb sind Nachtmodus oder rote Beleuchtung hilfreich.

Warum sehen Sternbilder auf Karten anders aus?

Sternkarten zeigen den Himmel oft vereinfacht und geordnet.

Am echten Himmel können Sternbilder je nach Uhrzeit, Jahreszeit und Blickrichtung gedreht oder gekippt erscheinen. Ein Sternbild kann also anders herum stehen als auf einer Karte.

Das ist normal. Mit etwas Übung erkennt man die Grundform trotzdem wieder.

Welche Rolle spielen Planeten bei Sternbildern?

Planeten gehören nicht zu Sternbildern. Sie stehen viel näher an der Erde und bewegen sich vor dem Hintergrund der fernen Sterne.

Von Nacht zu Nacht ändern sie ihre Position langsam. Deshalb nennt man sie auch Wandelsterne.

Wenn zum Beispiel Jupiter im Sternbild Stier steht, bedeutet das nur: Er erscheint von der Erde aus gesehen gerade vor diesem Himmelsbereich.

Sternbilder und Sternzeichen

Sternbilder und Sternzeichen werden oft verwechselt.

Sternbilder sind astronomische Himmelsbereiche. Sternzeichen stammen aus der Astrologie und werden dort anders verwendet.

In der Astronomie beschreibt man mit Sternbildern echte Positionen am Himmel. Horoskope und astrologische Deutungen gehören nicht zur wissenschaftlichen Astronomie.

Verändern sich Sternbilder?

Für ein Menschenleben wirken Sternbilder fast unverändert.

Tatsächlich bewegen sich Sterne aber durch den Raum. Über sehr lange Zeiträume von Zehntausenden oder Hunderttausenden Jahren verändern sich die bekannten Muster.

Auch die Erdachse verändert ihre Richtung langsam. Dadurch verschieben sich langfristig die Positionen am Himmel und die Rolle des Polarsterns.

Sternbilder und Mythologie

Viele Sternbilder sind mit Mythen, Sagen und Geschichten verbunden.

Orion, Andromeda, Pegasus, Kassiopeia, Herkules und Perseus stammen aus der griechischen Mythologie. Andere Sternbilder wurden später eingeführt, besonders am Südhimmel.

Verschiedene Kulturen haben den Himmel unterschiedlich gedeutet. Die heute offiziellen Sternbilder sind vor allem ein astronomisches Ordnungssystem, aber ihre Namen erinnern noch an alte Himmelsgeschichten.

Welche Sternbilder sind von Deutschland aus gut sichtbar?

Von Deutschland aus sind viele Sternbilder des Nordhimmels gut sichtbar.

Besonders geeignet für Einsteiger sind Großer Bär, Kleiner Bär, Kassiopeia, Orion, Schwan, Leier, Adler, Löwe, Fuhrmann, Stier, Zwillinge, Pegasus und Andromeda.

Einige südliche Sternbilder stehen von Deutschland aus sehr tief oder sind gar nicht sichtbar. Dazu gehört zum Beispiel das Kreuz des Südens.

Welche Sternbilder eignen sich für Anfänger?

Für Anfänger sind Sternbilder mit hellen Sternen und klaren Formen ideal.

  • Orion: sehr auffällig im Winter.
  • Großer Wagen: leicht zu finden und hilfreich für Norden.
  • Kassiopeia: markantes W am Nordhimmel.
  • Schwan: auffällig im Sommer und in der Milchstraße gelegen.
  • Löwe: gutes Frühlingssternbild.
  • Pegasus: großes Quadrat im Herbst.

Wer diese Sternbilder kennt, hat bereits ein gutes Grundgerüst für die Orientierung am Himmel.

Kann man Sternbilder fotografieren?

Ja. Sternbilder lassen sich gut fotografieren, wenn der Himmel dunkel genug ist.

Man braucht keine große Ausrüstung. Eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv, Stativ und manuellen Einstellungen reicht oft aus.

Wichtig sind kurze bis mittlere Belichtungszeiten, damit Sterne punktförmig bleiben. Bei längeren Belichtungen entstehen durch die Erdrotation Strichspuren.

Braucht man ein Teleskop für Sternbilder?

Nein. Sternbilder erkennt man am besten mit bloßem Auge.

Ein Teleskop zeigt nur einen kleinen Himmelsausschnitt. Dadurch ist es für große Sternbilder ungeeignet.

Ein Fernglas kann aber hilfreich sein, um Sternhaufen, Nebel oder die Milchstraße innerhalb eines Sternbilds genauer anzusehen.

Warum sind Sternbilder trotzdem wichtig für Teleskope?

Auch wenn man Sternbilder selbst nicht mit dem Teleskop „anschaut“, helfen sie bei der Orientierung.

Viele Beobachtungsziele werden über Sternbilder gefunden. Man sagt zum Beispiel, ein Nebel liege im Orion oder eine Galaxie in der Andromeda.

Für Hobbyastronomen sind Sternbilder deshalb wie eine Landkarte des Himmels. Sie zeigen, in welchem Bereich man suchen muss.

Häufige Fragen zu Sternbildern

Wie viele Sternbilder gibt es?

Es gibt 88 offizielle Sternbilder. Sie teilen den gesamten Himmel in feste Bereiche ein.

Ist der Große Wagen ein Sternbild?

Nein. Der Große Wagen ist kein eigenes Sternbild, sondern ein auffälliger Teil des Sternbilds Großer Bär.

Welches Sternbild sieht man im Winter am besten?

Orion ist eines der auffälligsten Wintersternbilder und gut für Einsteiger geeignet.

Welches Sternbild zeigt nach Norden?

Der Polarstern im Sternbild Kleiner Bär zeigt ungefähr die Nordrichtung. Man findet ihn leicht mit Hilfe des Großen Wagens.

Kann man Sternbilder in der Stadt sehen?

Ja, aber nur die helleren. Lichtverschmutzung überstrahlt viele schwache Sterne. Für mehr Details ist ein dunkler Standort deutlich besser.

Warum sehen Sternbilder im Jahresverlauf unterschiedlich aus?

Weil die Erde um die Sonne kreist. Dadurch zeigt die Nachtseite der Erde je nach Jahreszeit in unterschiedliche Richtungen des Weltalls.

Sind Sternbilder echte Gruppen von Sternen?

Meistens nicht. Die Sterne eines Sternbilds erscheinen nur aus unserer Perspektive zusammen. In Wirklichkeit können sie sehr unterschiedlich weit entfernt sein.

Kurz zusammengefasst

  • Sternbilder ordnen den Nachthimmel in erkennbare Bereiche.
  • Heute gibt es 88 offizielle Sternbilder.
  • Der Große Wagen ist kein eigenes Sternbild, sondern Teil des Großen Bären.
  • Sternbilder sind meist keine echten Sternhaufen.
  • Welche Sternbilder sichtbar sind, hängt von Jahreszeit und Standort ab.
  • Für Einsteiger sind Orion, Großer Wagen, Kassiopeia und Sommerdreieck besonders hilfreich.
  • Zum Erkennen von Sternbildern braucht man meist kein Teleskop.
  • Sternbilder helfen bei der Orientierung und beim Auffinden von Himmelsobjekten.

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